4 Gründe, warum ein Steuerberater für Gründer wichtig ist

4 gute Gründe, warum ein steuerberater für Gründer wichtig istMal ehrlich: Wir verstehen, wenn Gründer keine Zeit für Buchhaltung und Steuerthemen haben. Wenn es darum geht, mit der eigenen Produktidee hoch hinaus zu kommen, Erfolg zu haben, die Welt zu erobern! Da fällt das Thema Steuern und Recht gern mal untern Tisch. Doch hier lauern Gefahren. Erfahren Sie von Steuerberater Andreas Reichert, warum ein Steuerberater für Gründer sinnvoll ist und worauf man beim Thema Steuern unbedingt achten sollte!

1. Was sind die typischen Fehler, die Gründer in Bezug auf Steuern machen?

Andreas Reichert: Es gibt einige Stolperfallen! Die drei größten sind aus meiner Sicht folgende:

  • Die Idee ist gut – wozu braucht man dann noch einen Businessplan? Es gibt viele Gründer, die ihr Geschäftsmodell nicht durchrechnen. Das führt aber unweigerlich zu Fehleinschätzungen von wichtigen Kennzahlen. Der Gründer muss z.B. von Anfang wissen, wie viel Umsatz erzielt werden muss, um sich über Wasser zu halten. Und er muss zwingend wissen, wie viel vom Umsatz nach Abzug von Betriebsausgaben, Steuern und Sozialversicherung für ihn übrig bleibt. Ansonsten hat er seine Hausaufgaben nicht gemacht.
  • Auch die Rechtsform wird oftmals aus dem Bauch heraus entschieden. Dabei kann die falsche Rechtsform zu vielen Problemen führen. So ist z. B. die UG für manchen Gründer nicht geeignet, weil sich die gewünschte Haftungsbeschränkung nicht einstellt. Mit der Wahl der Rechtsform trifft man gleich zu Beginn einige sehr wichtige Entscheidungen. Viele Gründer treffen diese Entscheidung im Blindflug.
  • Ärmel hochkrempeln und los geht’s? Diese „Hands-On-Mentalität“ hat sicher ihre Vorteile. Trotzdem sollte man die wesentlichen Prozesse im Griff haben, bevor man startet. Sprich: Um Faktura, Inkasso, Buchhaltung und Steuern sollte man sich gekümmert haben, bevor man startet. Viele Gründer vernachlässigen diese administrativen Tätigkeiten. Das sieht man dann oftmals erst in der Buchhaltung – und dort ist es dann manchmal zu spät.
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Andreas Reichert, Steuerberater und Vorstandsmitglied bei felix1.de

2. Brauche ich wirklich einen Steuerberater oder reichen meine Uni-Kurse in Rechnungswesen aus?

Andreas Reichert: Mein Eindruck ist, dass Leute mit etwas Erfahrung in Buchhaltung und Steuern die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Buchhaltung besser einschätzen. Oder anders gesagt: Wer etwas Ahnung hat, wird vorsichtig und kennt die Grenzen seines Wissens. Die Gefahr lauert, wenn man glaubt, man könne sich alle wichtigen Dinge abends vor dem Schlafengehen aneignen. Man sollte Buchhaltung und Steuerthemen auf keinen Fall unterschätzen. Besser ist es, eine Person vom Fach einzuschalten. Damit spart man ja auch Kosten.

3. Ja? Spart man wirklich Kosten?

Andreas Reichert: Natürlich. Stell dir vor, wie viele Arbeitsstunden es kosten würde, um sich in die relevanten steuerlichen Themen einzuarbeiten. Am Ende passiert es dann oft, dass sich bei der Steuererklärung der eine oder andere kleine und auch große Fehler einschleicht und dann das Finanzamt anklopft. Die Zeit kann man sinnvoller in den Aufbau des Unternehmens investieren. Ein Steuerberater lohnt sich in jedem Falle. Wenn er im Vorhinein die anfallenden Kosten transparent darstellt, wie wir das zum Beispiel tun, kann man als Gründer gut damit kalkulieren.

4. Was kannst du als Steuerberater konkret für mich als Gründer tun?

Andreas Reichert: Wir unterstützen zusammen mit den Rechtsanwälten der ETL-Gruppe Gründer bei der Gründung des Unternehmens (z.B. Eintrag ins Handelsregister, Termin beim Notar und Gewerbeanmeldung). Unsere Pakete zur GmbH-Gründung und UG-Gründung decken alle Aspekte ab. Oft lassen die frisch gebackenen Gründer dann auch die Buchhaltung und Steuerberatung durch uns erledigen.

Danke, Andreas, für das Interview!

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