8 Tipps für professionelles & kreatives E-Mail-Marketing

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E-Mail-Marketing ist beliebter denn je. Eine gezielte E-Mail-Kampagne kann in kürzester Zeit ein großes Publikum erreichen mit bahnbrechenden Ergebnissen – wenn es richtig angegangen wird. Die folgenden Tipps machen Sie im null Komma nichts zum Profi im Bereich kreatives E-Mail-Marketing.

Studien zeigen, dass kleine und mittelständische Unternehmen einen Großteil ihres Marketingbudgets in E-Mail-Kampagnen stecken. E-Mails geben Unternehmen die Möglichkeit, direkten Kontakt zu ihren Kunden aufzunehmen, diese persönlich anzusprechen und ihnen schnell maßgeschneiderte Informationen oder Angebote zukommen zu lassen. Somit kann der Traffic auf der Website und Conversions zielgerichtet in die Höhe getrieben werden. Das Konzept einer guten E-Mail-Aktion muss durchdacht und langfristig geplant werden. Durch den starken Zuwachs an E-Mails ist es besonders wichtig, ein auffälliges und besonders aussagekräftiges E-Mail-Design in die Posteingänge der Kunden bzw. derer, die es werden sollen, zu versenden. Lesen Sie unsere 8 Tipps in punkto kreatives E-Mail-Marketing!

1. Auf den Inhalt kommt es an

Was möchten Sie mit der E-Mail erreichen? Planen Sie, ein neues Produkt oder eine Dienstleistung zu bewerben? Möchten Sie Ihren Kunden wichtige Informationen oder die neusten Angebote zukommen lassen? Oder möchten Sie sich einfach einmal für die Kundentreue bedanken? Der Inhalt sollte immer relevant sein und dabei erfrischend und interessant dargestellt werden. Beschränken Sie sich auf eine tragende Kernaussage. Das plumpe Abverkaufen sollte nicht im Vordergrund stehen – vor allem nicht in der Betreffzeile. Da die E-Mail zu den persönlichsten digitalen Kommunikationsinstrumenten gehört, ist es schlau, immer den Leser im Hinterkopf zu behalten, um einen freundlichen und persönlichen Ton zu bewahren. Denn der Ton macht bekanntlich die Musik.

2. Bitte keine Massenmails

Luz-Viera - Tipps für kreatives E-Mail-Marketing

Ein Design des Designers Luz Viera

Es ist sehr sinnvoll, seinen Verteiler zu segmentieren. Welche Zielgruppe soll welche Inhalte mit welcher Intention erhalten? Die Inhalte müssen für den Empfänger relevant sein. Fokussieren Sie also explizit den Abonnenten. Unterschiede in Sprache, Wohnort, Interessen, Alter etc. wirken sich maßgeblich auf die Bedeutung von Inhalten aus. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf Relevanz und Aktualität. Machen Sie sich die Arbeit. Selektieren Sie Inhalte und Zielgruppen und schicken Sie nie alles an alle! Nichts ist unpassender, als einen Newsletter für Skiunterwäsche zu erhalten, wahrend draußen der Sommer die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Zudem setzen Sie auf eine persönliche Ansprache, um dem Leser das Gefühl zu geben, dass Sie wirklich ihn meinen.

3. Bloß nicht nerven

Gehen Sie sicher, dass wirklich nur die Menschen Ihre E-Mails erreichen, die auch Interesse dafür bekundet haben. Sind die Inhalte für den Empfänger nicht relevant, wird er sich schnell genervt fühlen. Hat er gar nicht für den Newsletter unterzeichnet, ist er vielleicht sogar verärgert. Das kann sich negativ auf das Image Ihrer Marke auswirken. Planen Sie zudem lange im Voraus, wie viele E-Mails Sie wann mit welchen Inhalten verschicken wollen. Zu viel Post und nichtssagende Inhalte sind nervig und treiben die Abmeldungen blitzartig in die Höhe.

Und ist der Kommunikationskanal erst einmal gekappt, wird es sehr schwierig, diese Kunden wieder zu erreichen oder gar zurückzugewinnen.

4. Transparenz zeigen

Das Vertrauen in den Absender ist ausschlaggebend dafür, ob der Empfänger die E-Mail öffnet oder nicht. Zu viele Gefahren lauern in den Tiefen des Internets. Gehen Sie aus diesem Grund mit viel Transparenz vor und zeigen Sie so eindeutig wie möglich, von wem die elektronische Post kommt. Der Name des Absenders sollte unmissverständlich formuliert werden. Das gilt auch für die Betreffzeile. Werden Sie spezifisch, ohne platt und austauschbar zu klingen.

Machen Sie den Empfänger neugierig auf den Mehrwert, den die E-Mail generiert, ohne zu werblich und unpersönlich zu werden. So sollte auch das eigene Firmenlogo gleich am Anfang der E-Mail positioniert werden.firmenlogo - Tipps für kreatives E-Mail-Marketing
Ein Impressum am Ende der E-Mail unterstreicht Ihre Seriosität und fördert das Vertrauen in Ihr Unternehmen. Der ebenfalls am Schluss der E-Mail positionierte Abmelde-Link ist ein Muss. Lassen Sie Ihre Kundschaft eigenmächtig entscheiden, welche Informationen sie konsumieren will, und lernen Sie daraus. Social-Media-Buttons geben dem Empfänger eine weitere Möglichkeit, in Interaktion mit Ihnen zu treten.

Footer - Tipps für kreatives E-Mail-Marketing

5. Lesbarkeit für alle

Beherrschen Sie die Technik! Bei der Gestaltung der E-Mail ist darauf zu achten, dass die Mail in den gängigen E-Mail-Programmen wie gewünscht dargestellt wird, mit Bildern, die herausstechen, und schnell erfassbaren Inhalten. Aufgeteilt in knackige Päckchen, wird dem Leser schnell klar, worum es geht: Kurze Überschriften, erläuternde Unterüberschriften und prägnante Stichpunkte führen zum Erfolg.

6. Immer schön eindeutig bleiben

Konzentrieren Sie sich auf eine Kernbotschaft und verpacken Sie diese so kurz und knapp wie möglich. Es braucht einen eindeutigen „Call to Action“ – die Aufforderung für den Leser, in Aktion zu treten, am besten in Form eines unübersehbaren Buttons. Er sollte so weit oben wie möglich auftauchen, sodass er oberhalb der lesbaren Grenze liegt, wenn man die Mail öffnet. An dieser Stelle kommt er am besten zur Geltung und dem Leser ist sofort klar, wo seine Handlungsmöglichkeiten liegen. An dieser Stelle hat kein anderer Link oder Button etwas zu suchen. Das lenkt ab, klaut Zeit und Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.

Codeflex - Tipps für kreatives E-Mail-Marketing

Ein Design des Designers Codeflex mit klarem CTA-Button

7. Kreatives Design

Nicht nur Aufbau und Struktur einer E-Mail sind wichtig, um zum Erfolg zu führen. Auch das kreative Design trägt entscheidend zur Rezeption und Reaktion bei. Dabei sollten Inhalt und Gestaltung immer gut aufeinander abgestimmt sein. Die verschiedenen Elemente des Corporate Designs Ihres Unternehmens, wie Logo, Unternehmensfarben oder andere Gestaltungsmittel, sollten geschickt in das Design der E-Mail eingearbeitet werden. Schließlich möchten Sie sich zeigen und sich auch visuell in den Köpfen der Kunden verankern.

Zudem soll sich das Auge des Betrachters bei Ansicht der Post wohl fühlen. Klare Strukturen, gut leserliche Schriften, angenehme Farben und übersichtliche Inhalte tragen dazu bei. Heben Sie sich mit einem pfiffigen Design von den vielen E-Mails der Konkurrenz ab!

Comic con - Tipps für kreatives E-Mail-Marketing

Ein Design der Designerin ScarlettaDesign für eine kreative Ansprache

8. Werden Sie mobil

Gutes Design beinhaltet auch, „responsive“ zu sein. Das bedeutet, dass sich das Design der Mail an das Ausgabemedium anpasst. Denn auch an den mobilen Leser am Tablet oder Smartphone will gedacht sein, schließlich werden hier die meisten E-Mails geöffnet. Die Mehrheit der E-Mail-Marketing-Programme wie MailChimp und Campaign Monitor haben Tools integriert, mit denen das schnell und einfach getestet werden kann. Das gilt übrigens für alle Komponenten. Schicken Sie niemals eine E-Mail raus, ohne sie intern zu testen. Tatsächlich ist jede kleine Änderung einen Test wert. Und wer am Zahn der Zeit bleiben will, sollte das stetige Überarbeiten vorhandener Mails und Vorlagen im Auge behalten. Ein einheitlicher visueller Faden sollte dabei immer erhalten bleiben, um dem Leser Vertrauen zu suggerieren.

Viele E-Mail-Programme stellen fertige Designs zur Verfügung. Wer jedoch einzigartig sein und sich von der Konkurrenz abgrenzen will, gestaltet sein eigenes, dem Unternehmen angepasstes, professionelles E-Mail-Design. Aktuelle E-Mail-Design-Wettbewerbe und viele weitere Designs zur Inspiration finden Sie im Discover-Bereich von 99designs.